Dr. med. Sebastian Weber, seit Januar 2025 Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und konservative Intensivmedizin am Marien Hospital Düsseldorf, sprach im Interview mit aerztestellen.de, dem Stellenmarkt des Deutschen Ärzteblattes, offen über berufliche Einsichten, persönliche Antreiber und seine Vision eines modernen, menschlichen Gesundheitssystems.
Dieser Artikel erschien ursprünglich am 3. April 2025. Lesen Sie den Online-Artikel hier.
Herr Dr. Weber, warum eigentlich sind Sie Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie geworden?
Dr. Sebastian Weber: Für die Innere Medizin habe ich mich entschieden, da sie für mich Medizin in ihrer Urform mit unmittelbarem Patientenkontakt verkörpert. Damit haben fast alle ihre Berührungspunkte. Sie ist universell, aber dennoch speziell. Wir können mit unseren eigenen Sinnen und Fragen, aber auch mit High-Tech diagnostizieren. Die Begeisterung für die Gastroenterologie kam dann erst später. An ihr reizt mich insbesondere der immer mehr zunehmende, manuell-praktische Anspruch insbesondere der interventionellen Endoskopie. Dieses „Handwerk“ ist ein erwünschter Ausgleich zu den häufigen kopf- und wort-lastigen andersartigen Anforderungen des Fachs.
Was ist für Sie unabdingbar, damit Sie gut arbeiten können?
Dr. Sebastian Weber: Für mich sind das gute Miteinander und die gegenseitige Hilfe im Team, ein respektvoller und kollegialer Umgang und die offene und wertschätzende Kommunikation unabdingbar. Man kann sich mit Vielem arrangieren, doch diese Faktoren sind essenziell für langfristige Zufriedenheit.
Wie lautet der beste Rat, den Sie auf Ihrem Karriereweg bekommen haben?
Dr. Sebastian Weber: Der beste Rat war, zu machen, was mir Spaß macht und es gut zu machen! Das ist nachhaltig, führt zu Arbeitszufriedenheit und hat mich lange auf meinem Karriereweg begleitet.





































